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Es ist eine ganz entscheidende Woche für den SB Chiemgau Traunstein in der Fußball-Landesliga Südost. Noch hat der Tabellendreizehnte (35 Punkte) den Klassenerhalt nicht unter Dach und Fach gebracht, doch das soll sich in den kommenden Tagen ändern! »Wir brauchen noch einen Sieg«, rechnet SBC-Spielertrainer Gentian Vokrri vor.

Sein Team hat alles selber in der Hand und im Gegensatz zur Konkurrenz auch noch eine Chance mehr auf dem Zettel, die fehlenden Punkte zu holen. Denn am heutigen Dienstag um 20 Uhr steht noch das Nachholspiel bei der SpVgg Unterhaching II auf dem Programm. Gespielt wird dabei im Stadion des Sportparks Neuried. »Das ist natürlich ein schwerer Gegner, aber dennoch wollen wir den Klassenerhalt am liebsten schon am Dienstag klarmachen«, sagt Vokrri. Die Unterhachinger sind Tabellenvierter (61). Sie haben aber selbst bei einem Sieg gegen den SB Chiemgau nur noch theoretische Chancen, ins Aufstiegsrennen nochmals eingreifen zu können.

Die Offensivabteilung des SB Chiemgau um Kenan Smajlovic (rechts, hier gegen den Kastler Samuel Stutz)  (Foto: Weitz)

Der SB Chiemgau Traunstein hat in der Fußball-Landesliga Südost seinen dritten Heim-Matchball in Folge vergeben: Nach dem 3:3 gegen den ESV Freilassing und dem 2:2 gegen den1. FC Garmisch-Partenkirchen setzte es diesmal vor 386 Zuschauern im Jakob-Schaumaier-Sportpark gegen den bereits geretteten TSV Kastl eine 1:3-Niederlage.

Der Kastler Trainer Harald Mayer, der den Club am Ende der Saison verlassen wird, sprach nach dem Schlusspfiff »von einem verdienten Sieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können«. Er gab aber zu, dass seine Mannschaft in der ersten Halbzeit »auch Glück gehabt hat. Da sind wir tief gestanden und wollten uns das Ganze erst einmal anschauen«, verriet er die Taktik.

Sein Gegenüber Gentian Vokrri trauerte den vergebenen Chancen hinterher. »Wir haben super angefangen, haben aber leider die Tore nicht gemacht.« Das Problem in der zweiten Halbzeit sei gewesen: »Wir wollten nach vorne dann zu viel und haben vergessen, hinten zu verteidigen«, ergänzte er. »Wir kassieren dann viel zu viele Konter und drei Tore, die so nicht passieren dürfen.«

SBC-Defensivspieler Alexander Dreßl (rechts, hier im Duell gegen den Kastler Daniel Bruckhuber) mühte sich redlich. Am Ende kassierten die Traunsteiner aber eine ganz bittere Heimniederlage und sind damit nach wie vor nicht gerettet.  (Foto: Weitz)

Der SB Chiemgau Traunstein kämpft in der Fußball-Landesliga Südost noch um den Klassenerhalt: In der vorgezogenen Heimvorstellung des 32. Spieltags gegen den TSV Kastl am Donnerstag, 30. April, um 19 Uhr will das Team um Spielertrainer Gentian Vokrri nun einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen.

Mit einem Sieg sollte der Tabellen-13. (35 Punkte) seinem Ziel ganz nah sein, zumal man mit der Nachholpartie bei der SpVgg Unterhaching II (4. Platz/58) am Dienstag, 5. Mai, um 20 Uhr noch eine Chance mehr hat als die Konkurrenz, um Zählbares zu sammeln. Danach warten noch die Auswärtsaufgabe beim abgeschlagenen Schlusslicht SVN München (Sonntag, 10. Mai, 13.30 Uhr) und zum Abschluss das Heimmatch gegen den FC Schwabing (Samstag, 16. Mai, 14 Uhr). Gelingt der Dreier gegen Kastl nicht, muss man weiter richtig zittern. „Wir wollen und müssen unser Heimspiel gegen Kastl gewinnen“, gibt Vokrri auch klar die Marschrichtung für die Partie vor. Doch Co-Trainer Sepp Aschauer warnt vor den längst geretteten Kastlern. „Die machen in ihrem Spiel fast keine Fehler, aber sie nutzen dafür die Fehler der anderen Mannschaften eiskalt aus. Das muss uns auch gelingen, dann gewinnen wir“, ist er überzeugt – und rechnet vor: „Wenn wir gewinnen, haben wir 38 Punkte, dann sieht es für uns schon ganz gut aus.“

Andrii Pelypenko benötigt mit dem SB Chiemgau Traunstein dringend einen Heim-Dreier gegen den TSV Kastl. - Foto: Weitz

Nichts zu holen gab es für den SB Chiemgau Traunstein in der Fußball-Landesliga Südost beim TSV Murnau. Der Tabellendritte aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen bleibt dank des 3:0-Siegs weiter im Aufstiegsrennen dabei, für den Tabellendreizehnten geht es hingegen auch in den kommenden Wochen noch im Abstiegskampf weiter. »Es war die erwartet schwere Aufgabe«, sagte SBC-Spielertrainer Gentian Vokrri nach der Partie. »Wir hatten auch Chancen, aber letztlich geht der Sieg für den Gegner in Ordnung.«

Der Vorsprung des SBC auf die gefährdete Zone schmolz nach diesem Spieltag auf vier Punkte zusammen. Sprich: »Wir müssen jetzt gegen Kastl auf jeden Fall einen Sieg holen«, betonte Vokrri vor der Partie mit dem Tabellenzehnten. Diese geht bereits am Donnerstag um 19 Uhr im Jakob-Schaumaier-Sportpark über die Bühne. Dabei hofft Vokrri auch wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen zu können, denn in Murnau war die Bank nur mit vier Auswechselspielern gefüllt. »Wir hatten kurzfristig ein paar krankheitsbedingte Ausfälle zu verzeichnen, zudem mussten einige Spieler aus Arbeitsgründen passen«, erklärte Vokrri. Es fehlten unter anderem aus der Stammelf Andrii Pelypenko und Kenan Smajlovic. »Das war natürlich ein Nachteil für uns«, sagte Vokrri.

SBC-Abwehrspieler Mihael Paranos (rechts, hier im Duell mit dem Freilassinger Mark Kremer) hatte in Murnau eine gute Tormöglichkeit, er verfehlte das Ziel aber.  (Foto: Weitz)
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