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Der SB Chiemgau Traunstein ist am Wochenende in die Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde in der Fußball-Landesliga Südost gestartet. Mit dabei sind auch zwei Neuzugänge – und beide sind alte Bekannte: Offensivmann Kenan Smajlovic wechselt vom österreichischen Regionalligisten FC Kufstein in die Große Kreisstadt. Zudem kommt Torwart Fabian Gabriel Guerra Weindl zurück, der bereits in der Jugend an der Traun gespielt hatte.

„Uns war klar, dass wir uns punktuell verstärken müssen. Das ist uns nun gelungen“, freute sich der Sportliche Leiter des SB Chiemgau, Kilian Lehrberger, über die beiden Transfers. Eventuell soll noch ein weiterer folgen.Smajlovic kickte bereits von 2019 bis 2023 in der „Ersten“ der Traunsteiner. Er erzielte dabei in 67 Pflichtspielen 30 Tore. Danach ging er für den Landesliga-Rivalen TSV 1860 Rosenheim (46 Partien/24 Tore) auf Torejagd, ehe der 25-Jährige das vergangene halbe Jahr in Kufstein verbrachte. Dort kam der Stürmer zu sechs Einsätzen (ein Tor). „Kenan wird uns sofort weiterhelfen“, betonte Lehrberger.

Der Sportliche Leiter des SBC, Kilian Lehrberger (links), begrüßt Rückkehrer Kenan Smajlovic. Der Offensivspieler war bereits von 2019 bis 2023 für die Traunsteiner am Ball. - Foto: Verein

Die Fußballer des SB Chiemgau Traunstein legen am Samstag, 10. Januar, wieder los – und die Mission für das Frühjahr ist klar: „Wir wollen auch am Ende über dem Strich stehen“, sagt Kilian Lehrberger, der Sportliche Leiter des abstiegsbedrohten Landesligisten. „Das wird nicht leicht werden“, ergänzt er. Der erste reguläre Spieltag in diesem Jahr in der Landesliga Südost ist fürs Wochenende 27./28. Februar/1. März terminiert. Bereits eine Woche früher muss der SBC wieder ran. Das Nachholspiel gegen den TSV Eintracht Karlsfeld ist für Samstag, 21. Februar, um 14 Uhr angesetzt worden – und gegen den Kellerkonkurrenten geht’s gleich ans Eingemachte für das Team von Spielertrainer Gentian Vokrri.

Um den Abstieg zu verhindern, will der SBC in den kommenden Wochen in der Wintervorbereitung den Grundstein legen. „Ich bin optimistisch, dass das klappen wird“, sagt Lehrberger. „Auch mit dem Kader, den wir haben. Wir haben diesen Weg eingeschlagen, und den wollen wir jetzt auch so weitergehen.“ Nicht mehr dabei ist Torwart Dean Sipura, der sich dem TSV 1860 Rosenheim angeschlossen hat.

„Co“ Sepp Aschauer (Foto) und Spielertrainer Gentian Vokrri starten mit dem SB Chiemgau Traunstein in die Vorbereitung. - Foto: mb.presse

Früher gab’s drei Fußball-Landesligen in Bayern – und diese bildeten sogar zum Teil die vierthöchste Spielklasse Der letzte Süd-Champion war der heutige B-Klassist SV Wacker Burghausen II in der Saison 2011/12. Seit der Spielzeit 2012/13 ist die Landesliga in fünf Staffeln unterteilt, wobei der Südosten aus heimischer Sicht natürlich am interessantesten ist. Doch auch in den anderen Gruppen geht’s hoch her und wird hervorragender Fußball gespielt, was aus unserer Herbstrunden-Bilanz hervorgeht.

Die Bayernliga-Anwärter: Im Südwesten möchte der TSV Schwabmünchen (21 Spiele/54 Punkte) mit aller Macht zurück in Liga 5. Der ehemalige Bayernligist führt das Klassement mit satten zwölf Punkten Vorsprung auf den VfB Durach (20/42) an. Auch der Rangdritte FSV Pfaffenhofen (22/41) liegt sehr gut im Rennen. Auf die zweitmeisten Zähler nach Schwabmünchen bringt es die SpVgg Landshut (21/53) in der Gruppe Mitte, die ihre Favoritenstellung mit höherklassig erfahrenen Jungs (u. a. dem ehemaligen Erlbacher Tobias Steer und dem Ex-Burghauser Kenneth Sigl) untermauerte. Mit der „Spiele“ aus der niederbayerischen Hauptstadt können nur der SV Schwandorf-Ettmannsdorf (21/45) und der TSV Seebach (20/40) halbwegs mithalten. Eine glänzende Ausbeute verbuchte auch Nordost-Primus DJK Ammerthal (20/52), der in Sachen Punkteschnitt beste bayerische Landesliga-Tabellenführer. Die Deutsche Jugendkraft hat ein Polster von acht Zählern zwischen sich und den Zweiten FC Eintracht Münchberg (21/44) gebracht hat. In dieser Staffel wird auch der SpVgg Jahn Forchheim (21/43) und dem FSV Erlangen-Bruck (20/43) der Sprung in die Bayernliga zugetraut. Im Nordwesten haben Spitzenreiter TSV Großbardorf (21/49) sowie die Verfolger DJK Don Bosco Bamberg (21/45) und TSV Abtswind (21/42) die besten Karten in puncto Aufstieg in der Hand. Im Südosten sind die ersten Acht nur durch sechs Zähler getrennt – hier bahnt sich eine spannende, ja dramatische Frühjahrsrunde an. Aktuell liegt bekanntlich der TSV Wasserburg (22/45) auf Position 1.

417 Zuschauer kamen im Schnitt in den Traunsteiner Jakob-Schaumaier-Sportpark, der sich hier in stimmungsvollem Abendrot präsentiert. Nur in Teisbach (Landesliga Mitte/420 Besucher) war der Andrang in der Herbstrunde minimal größer. - Foto: Weitz

Die Landesliga-Fußballer des SB Chiemgau Traunstein verabschieden sich vorzeitig in die Winterpause. Die Heimpartie gegen den TSV Eintracht Karlsfeld, die am 28. November hätte stattfinden sollen, ist abgesagt. Das teilte der Sportliche Leiter der Traunsteiner, Kilian Lehrberger, mit. „Es liegt aktuell auch Schnee auf dem Kunstrasenplatz. Es ist daher nicht möglich, dass wir die Partie noch spielen“, informierte er.

Nachgeholt werden soll das Kellerduell voraussichtlich am Samstag, 21. Februar 2026 – also eine Woche vor dem offiziellen Frühjahrsrundenstart. Für den SBC geht’s dann am Samstag, 28. Februar, um 13.30 Uhr zum FC Unterföhring. Das Team um Spielertrainer Gentian Vokrri wird Anfang Januar wieder das Training aufnehmen. Bis dahin „müssen wir uns jetzt ordnen und sammeln“, sagte Lehrberger. „Dann wollen wir die Vorbereitungszeit maximal nutzen. Wir werden nichts unversucht lassen und wollen alles investieren, um die Liga erneut zu halten“, unterstrich er.

Spielertrainer Gentian Vokrri (Mitte/Nummer 8/Szene vom 0:9 im Pokalspiel Anfang August gegen Wacker Burghausen) geht mit dem SBC vorzeitig in die Winterpause. - Foto: mb.presse
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