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Zum Abschluss der Vorrunde muss der SB Chiemgau Traunstein in der Fußball-Landesliga Südost noch einmal reisen. Für das abstiegsbedrohte Team von Spielertrainer Gentian Vokrri geht es am morgigen Sonntag zum FC Schwabing München. Anstoß der Partie auf der Sportanlage Alte Haide beim Tabellenvierten (16 Spiele/ 29 Punkte) ist um 12.30 Uhr.

»Es wäre brutal wichtig, dass wir auch aus dem Spiel etwas mitnehmen«, betonte SBC-Abteilungsleiter Uli Habl. Zuletzt gewann der Rangsechzehnte (16/14) ja knapp das Kellerduell gegen das Schlusslicht SVN München (16/4) mit 2:1 und verschaffte sich somit etwas Luft im Tabellenkeller. Aber die Punkte gegen den Tabellenletzten sind nicht viel wert, »wenn wir jetzt nicht gleich wieder was holen«. Man müsse auch mal gegen einen guten Gegner punkten, forderte Habl. »Jetzt haben wir gerade etwas Licht im Tunnel. Es wäre schön, wenn es nicht gleich wieder einen Rückschlag gibt.«

SBC-Spieler Alexander Dreßl brach sich in der Partie gegen den SVN München den Finger. (Foto: Weitz)

Der abstiegsbedrohte SB Chiemgau Traunstein hat nach drei Niederlagen in Serie in der Fußball-Landesliga Südost wieder die Kurve bekommen: Im Kellerduell gegen das abgeschlagene Schlusslicht SVN München feierte das Team von Spielertrainer Gentian Vokrri vor 366 Zuschauern im Jakob-Schaumaier-Sportpark einen enorm wichtigen 2:1-Erfolg und rückte damit in der Tabelle auf den 16. Platz vor. Damit verkürzten die Hausherren (16 Spiele/14 Punkte) am vorletzten Hinrunden-Spieltag auch den Rückstand aufs rettende Ufer auf zwei Zähler. Auf Rang 14 steht weiterhin der FC Wacker München (16/16).

»Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen«, sagte SBC-Spielertrainer Vokrri nach der Partie und spielte damit auf die mangelnde Chancenverwertung seiner Elf und den kapitalen Schnitzer des jungen Torwarts Christoph Gruber an. »Wir hätten es viel früher klar machen können, aber wir haben viele Chancen liegen gelassen. Wir machen dann einen dummen Fehler, haben aber noch Moral gezeigt. Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen«, lobte er sein Team. »Sieg ist Sieg und wir nehmen jeden mit. Letztlich war er ja auch verdient.«

Er trug mit einem Treffer zum Sieg des SB Chiemgau bei: Andrii Pelypenko (links), der Schütze des 1:0, hier gegen Kerem Tokdemir. (Foto: Weitz)

Mehr Abstiegskampf geht nicht, wenn der Tabellenvorletzte auf das Schlusslicht trifft. So auch beim SB Chiemgau Traunstein vor nur mehr 370 Fans im Jakob-Schaumaier-Sportpark am 16. Spieltag in der Fußball-Landesliga Südost gegen den SVN München. Am Ende stoppte der SBC seine Negativserie von drei Niederlagen am Stück und hat auf den letzten Drücker mit 2:1 gewonnen. Vom Abstiegsplatz geht es erst einmal rauf auf den Relegationsplatz.

Damit haben die Traunsteiner ihr Soll – wenn auch knapp – erfüllt und haben das „Sieg-ist-Pflicht-Spiel“ gewonnen. Schon nach vier Minuten hatten die Hausherren die erste Möglichkeit, Alexander Dreßl lief alleine auf Torwart Wassim Zormati zu, konnte ihn aber nicht bezwingen. Das wäre ein guter Auftakt gewesen. Dreßl hatte erneut eine Möglichkeit, dessen Schuss wurde aber auf der Linie geklärt (21.), der SBC hatte das Spiel in der Hand und machte deutlich Druck.

Andrii Pelypenko, der Schütze des Traunsteiner 1:0 gegen Christ Emmanuel Makangilu (25) und Kerem Tokdemir (C) vom SVN München. - Foto: Weitz

Diesmal zählt nur ein Sieg! Auf den SB Chiemgau Traunstein wartet am Freitag, 17. Oktober, um 19 Uhr im Jakob-Schaumaier-Sportpark am vorletzten Vorrunden-Spieltag der Fußball-Landesliga Südost ein ganz wichtiges Spiel: Es kommt nämlich zum Kellerduell Vorletzter gegen Letzter. Zu Gast bei der Truppe von Spielertrainer Gentian Vokrri (15 Spiele/11 Punkte) ist Schlusslicht SVN München (15/4).

„Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel für uns“, unterstreicht der Traunsteiner Co-Trainer Sepp Aschauer. Er macht aber auch keinen Hehl daraus, dass nach den zuletzt drei Niederlagen in Serie die „Köpfe unten sind und das Selbstvertrauen angeknackst ist“. Der SBC muss erneut auf zwei gesperrte Spieler verzichten. Julian Höllen und Michael Steinbacher sind nach ihren roten Karten im Derby beim TSV Kastl gesperrt. Jonas Kranzfelder, der in der Partie beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen (1:3) Rot sah, ist hingegen wieder dabei. Ein Punkt, an dem man beim SBC unbedingt ansetzen will. „Die Rote-Karten-Flut muss ein Ende haben“, betont Aschauer. Mit sechsmal Rot und zweimal Gelb-Rot steht der SBC am Ende der Fairnesstabelle der Liga. „In der Summe ist das natürlich eine Katastrophe. Wir haben den Spielern auch nochmals deutlich gesagt, dass wir die Partien unbedingt zu elft beenden müssen“, hebt Aschauer hervor.

Arber Tafilaj (in Rot) möchte heute mit dem SB Chiemgau das Kellerduell gegen den SVN München gewinnen. - Foto: Weitz
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