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Nach drei Siegen in Folge ist die positive Serie des SB Chiemgau Traunstein in der Fußball-Landesliga Südost gerissen. Das Team von Spielertrainer Gentian Vokrri kassierte gegen das Spitzenteam TSV Wasserburg im Inn/Salzach-Derby eine 0:3-Niederlage. Damit revanchierten sich die »Löwen« für die 0:2-Niederlage aus der Vorrunde und sind nun punktgleich mit den Tabellenzweiten TSV 1860 Rosenheim und TSV Murnau (alle 36 Punkte).

»Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht«, sagte Vokrri hinterher. »Aber Wasserburg hat einen sehr guten Tag erwischt und hat letztlich auch verdient gewonnen«, erkannte er die Niederlage an. Sein Team bleibt in der Rangfolge aber weiter über dem Strich. Der SBC ist Rangvierzehnter und hat einen Punkt Vorsprung auf den FC Wacker München, der den ersten der beiden Abstiegsrelegationsplätze einnimmt. »Das ist auf alle Fälle positiv«, bewertete Vokrri die Tabellensituation.

In dieser Szene blieb SBC-Tormann Christoph Gruber (rechts) Sieger gegen den Wasserburger Robin Ungerath, gegen den er auch einen Elfmeter hielt. Einmal netzte der Stürmer der Gäste im Inn/Salzach-Derby aber ein. (Foto: Weitz)

Nebelschwaden zogen über den Jakob-Schaumaier-Sportpark in Traunstein, wo 524 Fans das Inn/Salzach-Derby des SB Chiemgau Traunstein gegen den TSV Wasserburg sehen wollten. Und da hatten die Gäste am 19. Spieltag in der Fußball-Landesliga Südost den besseren Durchblick. Mit einem 3:0 entführten die Löwen die Punkte und revanchierten sich für die 0:2-Hinspielniederlage im Sommer in der Altstadt. Joker Michael Barthuber schnürte nach seiner Einwechslung nach einer Stunde einen Doppelpack. Zudem traf Robin Ungerath mit seinem 10. Saisontor.

Nachdem auch der TSV 1860 Rosenheim bei Spitzenreiter SpVgg Unterhaching II mit einem 2:1-Sieg überraschte, rückt die Spitze wieder enger zusammen. Zwar beträgt der Rückstand sechs Punkte, aber Rosenheim und Wasserburg sind punktgleich dahinter. Für den SBC war die Derbyniederlage wieder ein Rückschlag, hatte man sich doch nach drei Siegen in Folge aus dem Tabellenkeller gearbeitet.

Der Wasserburger Torschütze zum 2:0 Robin Ungerath setzt sich hier gegen den Traunsteiner Hannes Kraus durch − Foto: Weitz

Nach drei Erfolgen in Serie hat der SB Chiemgau die Abstiegszone der Fußball-Landesliga Südost erst einmal verlassen. »Die drei Siege waren jetzt goldwert«, freut sich der Traunsteiner Co-Trainer Sepp Aschauer über den Aufwärtstrend bei seiner Elf. »Das war auch enorm wichtig fürs Selbstvertrauen.«

Nun steht das erste Heimspiel der Rückrunde auf dem Programm – und da wartet erneut ein schwerer Brocken auf das Team von Spielertrainer Gentian Vokrri. Mit dem TSV Wasserburg kommt nämlich eine Spitzenmannschaft der Liga heute Abend um 19 Uhr in den Jakob-Schaumaier-Sportpark.

SBC-Spieler Michael Steinbacher (links, hier im Duell gegen den Töginger Alexander Huber) hat seine Rot-Sperre abgesessen und steht heute Abend im Spiel gegen den TSV Wasserburg wieder im Kader. (Foto: Weitz)

Mit einem Tor in der 90. Minute hat Andrii Pelypenko den SBC Traunstein zum dritten Sieg in Serie geschossen. Mit 1:0 gewann der Sportbund beim Kirchheimer SC. Die Mannschaft von Spielertrainer Gentian Vokrri kletterte damit in der Fußball-Landesliga Südost wieder aus der Abstiegszone und steht nun auf Platz 14 vor den Relegationsrängen. »Das war ein sehr wichtiger Sieg«, betont Vokrri – und das erneut bei einer Mannschaft aus der vorderen Tabellenhälfte. »Die vermeintlich besseren Gegner liegen uns«, meint der SBC-Trainer.

Dabei präsentierten sich die Gäste keinesfalls wie eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller, obwohl die Traunsteiner aufgrund von Verletzungen und Krankheit nur mit zwölf Feldspielern angereist waren. »Wir hatten vier, fünf große Chancen in der ersten Halbzeit«, berichtet Gentian Vokrri. Lennard Schweder probierte es zunächst über links, scheiterte aus spitzem Winkel aber an Torwart Nicolas Beilhardt. Kurz darauf hatte Schweder die beste Möglichkeit und den Ball bereits an Beilhardt vorbeigelegt, doch ein Kirchheimer rettete auf der Linie. Ähnlich erging es Alessandro Discetti, der den Torwart zwar überwand, sein Schuss aus spitzem Winkel wurde aber noch abgefangen. Die Gastgeber waren in der ersten Hälfte nur nach einem Standard gefährlich, brachten den Ball am zweiten Pfosten aber nicht im Tor unter. »Wir haben wenig zugelassen«, freut sich der Traunsteiner Spielertrainer. »Wir hatten uns gut auf Kirchheim eingestellt.«

Andrii Pelypenko sicherte dem SB Chiemgau mit seinem Treffer zum 0:1 den Sieg beim Kirchheimer SC.  (Foto: Weitz)
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