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Im dritten Anlauf soll es endlich mit dem ersten Heimsieg der Saison klappen: Der SB Chiemgau Traunstein bekommt es am 8. Spieltag der Fußball-Landesliga Südost am Freitag, 22. August, um 19.30 Uhr mit dem TSV Grünwald zu tun. „Eine der stärksten Mannschaften der Liga“, weiß Spielertrainer Gentian Vokrri. „Aber egal, wer jetzt kommt, wir wollen endlich einen Sieg daheim einfahren“, zeigt er sich selbstbewusst.

Es ist der Auftakt zur letzten englischen Woche in diesem Jahr für sein Team – und darüber ist der SBC-Cheftrainer durchaus froh. „Das waren jetzt schon sehr kräftezehrende Wochen für uns“, betont er. Für seine Mannschaft steht nach dem heutigen Duell am Dienstag um 19.45 Uhr das Nachholspiel des 1. Spieltags gegen den Kirchheimer SC an, ehe es am Sonntag, 31. August, um 14.30 Uhr noch zum SV Aubing geht.

Emil Tersteegen empfängt mit dem SB Chiemgau Traunstein den TSV Grünwald. − Foto: Weitz

In der Fußball-Landesliga Südost steht bereits der 7. Spieltag auf dem Programm – und das einzige Spiel am Feiertag Mariä Himmelfahrt findet im Traunsteiner Jakob-Schaumaier-Sportpark statt. Zu Gast ist am Freitag, 15. August, um 19 Uhr der FC Unterföhring.

Beide Mannschaften stehen aktuell im unteren Drittel der Tabelle. Der 13. SBC hat nach fünf Spielen fünf Zähler (ein Sieg, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen) auf dem Konto, Unterföhring steht nach sechs Partien als 15. bei vier Punkten (ein Sieg, ein Unentschieden, vier Niederlagen). Insofern brauchen beide Teams dringend Zählbares, um nicht schon frühzeitig in der Saison unter Druck zu geraten.

Spielertrainer Gentian Vokrri (in Rot) und der SB Chiemgau Traunstein peilen den ersten Saison-Heimdreier an. − Foto: Weitz

Wenn die Parkplatzwiese vor dem Max-Aicher-Stadion 45 Minuten vor Anpfiff nahezu ausgebucht ist, ist Derby-Time: Landesliga Südost, ESV Freilassing gegen den SB Chiemgau Traunstein – mehr geht zumindest im Berchtesgadener Land fußballtechnisch nicht. Und die Partie, die die Eisenbahner gegen die Kreisstädter 3:0 gewannen, dampfte sofort volle Kraft voraus, inklusive knüppelharter Entscheidung gegen die Gäste: Mihael Paranos hatte den so gut wie durchgebrochenen Max Streibl zweifelsfrei regelwidrig gestoppt, Referee Michael Krug zückte sofort Rot (4.). Doch zahlreiche weitere SBC-Akteure hatten sich auf der gleichen Linie befunden, hätten also noch eingreifen können. Verständlich also, dass Traunstein mit diesem Ausschluss haderte.

Bageritz-Traumtor nach Rücksprache nicht gegeben

Die Szene brachte Intensivität und Brisanz in den Lokalhit, der nun gut 20 Minuten alles beinhaltete, was ein Fußballspiel haben kann – nur keine Tore. Zwar holte Tim Bageritz, der für Rejan Kryezi in die Startelf gerückt war, nach weitem Einwurf von Kapitän Simon Schlosser zum Seitfallzieher-Traumtor aus 16 Metern aus, doch nach Rücksprache mit Linienrichter Kian Demirel nahm Schiri Krug den Treffer (13.) zurück: „Ein Freilassinger war abseits im Sichtfeld des SBC-Torhüters gestanden“, so der Unparteiische. Der Name des Keepers: Stefan Schönberger, vor dieser Saison vom ESV nach Traunstein gewechselt.

Freilassings starker Mark Kremer klärt die Kugel vor seinem ehemaligen Teamkollegen Maxi Hosp (rechts) vom SB Chiemgau Traunstein. - Foto: Bittner

Die 0:9-Niederlage des SB Chiemgau Traunstein gegen den SV Wacker Burghausen in der 2. Hauptrunde des BFV-Toto-Pokals ist abgehakt, jetzt gilt die volle Konzentration den Aufgaben in der Liga. „Wir haben uns gegen Burghausen sicher in der einen oder anderen Situation naiv angestellt“, blickt der Traunsteiner Co-Trainer Sepp Aschauer nochmals kurz zurück. „Aber unser Maßstab ist ohnehin die Liga.“

Und da dürfte es diesmal ein Duell auf Augenhöhe geben. Der SBC bekommt es am Freitag, 8. August, um 20 Uhr auswärts mit dem punktgleichen TSV Eintracht Karlsfeld zu tun. Beide Mannschaften landeten in dieser noch jungen Saison in der Fußball-Landesliga Südost bisher einen Sieg und ein Unentschieden. Einziger Unterschied: Karlsfeld hat schon eine Partie mehr ausgetragen als der SBC und hat deshalb schon zwei Niederlagen zu Buche stehen.

Nicht nur hinterherlaufen – wie Genti Krasniqi gegen den Burghauser Timothee Diowo – wollen die Traunsteiner Kicker am Freitagabend, 8. August, in Karlsfeld. − Foto: Weitz
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