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Was war das für ein wichtiger Sieg für den SB Chiemgau Traunstein! Der ersatzgeschwächte Fußball-Landesligist überraschte mit einem 2:1-Erfolg beim FC Schwabing München. Nach dem zweiten Dreier hintereinander – eine Woche zuvor hatte es ja das 2:1 im Kellerduell gegen den SVN München gegeben – kletterte das Team von Spielertrainer Gentian Vokrri zum Abschluss der Vorrunde auf den 15. Tabellenplatz vor. Der Rückstand aufs rettende Ufer – Tabellenvierzehnter ist der FC Wacker München – beträgt noch zwei Punkte.

 

»Bei den heimstarken Schwabingern zu gewinnen, ist nicht so einfach. Aber der Sieg war aufgrund der ersten starken Halbzeit total verdient«, sagte SBC-Abteilungsleiter Uli Habl nach der Partie. »Die beiden Siege waren jetzt wichtig für den Kopf. Aber an unserer Situation hat sich deswegen nicht großartig etwas verändert«, machte er deutlich, dass dem SB Chiemgau im Abstiegskampf noch harte Wochen bevorstehen werden.

Was war das für ein wichtiger Sieg für den SB Chiemgau Traunstein! Der ersatzgeschwächte Fußball-Landesligist überraschte mit einem 2:1-Erfolg beim FC Schwabing München. Nach dem zweiten Dreier hintereinander – eine Woche zuvor hatte es ja das 2:1 im Kellerduell gegen den SVN München gegeben – kletterte das Team von Spielertrainer Gentian Vokrri zum Abschluss der Vorrunde auf den 15. Tabellenplatz vor. Der Rückstand aufs rettende Ufer – Tabellenvierzehnter ist der FC Wacker München – beträgt noch zwei Punkte.  »Bei den heimstarken Schwabingern zu gewinnen, ist nicht so einfach. Aber der Sieg war aufgrund der ersten starken Halbzeit total verdient«, sagte SBC-Abteilungsleiter Uli Habl nach der Partie. »Die beiden Siege waren jetzt wichtig für den Kopf. Aber an unserer Situation hat sich deswegen nicht großartig etwas verändert«, machte er deutlich, dass dem SB Chiemgau im Abstiegskampf noch harte Wochen bevorstehen werden.

Wie die Regionalliga-Profis, so musste auch die Zweitvertretung der SpVgg Unterhaching am Wochenende die zweite Saisonniederlage einstecken: Der Tabellenführer der Fußball-Landesliga Südost musste sich dem VfB Hallbergmoos mit 2:4 geschlagen geben, führt aber die Tabelle weiterhin souverän mit fünf Punkten Vorsprung an, weil auch die Verfolger teilweise patzten.

So sackte der TSV Wasserburg nach der 1:2-Niederlage am 17. Spieltag beim Kirchheimer SC auf Rang 6 ab, neuer Tabellenzweiter ist der TSV Murnau nach dem 2:1 gegen den SC Unterföhring – gefolgt von Hallbergmoos und dem TSV 1860 Rosenheim, der beim 4:1 gegen Grünwald auch mal wieder einen Dreier einfahren konnte.

Mit dem TSV Kastl auf dem Vormarsch: Clemens Greifenstein (rechts) feierte mit der Crew von Trainer Harry Mayer den dritten Landesliga-Sieg in Folge. - Foto: Zucker

Eigentlich wären es drei Ex-Traunsteiner, die am Sonntag (26. Oktober, 12.30 Uhr) mit dem FC Schwabing in der Fußball-Landesliga Südost auf den SB Chiemgau treffen würden. Da jedoch Florian Mayer (Außenbandriss im Sprunggelenk) verletzt ist, dürfen nur Torwart Julian Disterer (22) – der im Sommer vom Bayernligisten SV Kirchanschöring in die Landeshauptstadt wechselte – und Kapitän Konstantin Steinmaßl (27) gegen ihren ehemaligen Verein ran. Seit Disterer den Kasten der Steven-Zepeda-Elf hütet, geht es mit den Schwabingern übrigens bergauf: Aktuell steht Rang 4 mit nur einem Zähler Rückstand auf die Bayernliga-Relegation zu Buche, im Vorjahr war der FCS dagegen nur 13. im Abschlussklassement geworden. Mit dem aus Tacherting stammenden Keeper hat sich die Heimatzeitung (nicht nur) übers Sonntagsmatch an der Guerickestraße unterhalten.

Julian Disterer sichert die Kugel. Seit der 22-jährige Tachertinger beim FC Schwabing zwischen den Pfosten steht, geht es mit dem Verein aus der Landeshauptstadt deutlich bergauf. - Foto: Herbert Wirtz

Zum Abschluss der Vorrunde muss der SB Chiemgau Traunstein in der Fußball-Landesliga Südost noch einmal reisen. Für das abstiegsbedrohte Team von Spielertrainer Gentian Vokrri geht es am morgigen Sonntag zum FC Schwabing München. Anstoß der Partie auf der Sportanlage Alte Haide beim Tabellenvierten (16 Spiele/ 29 Punkte) ist um 12.30 Uhr.

»Es wäre brutal wichtig, dass wir auch aus dem Spiel etwas mitnehmen«, betonte SBC-Abteilungsleiter Uli Habl. Zuletzt gewann der Rangsechzehnte (16/14) ja knapp das Kellerduell gegen das Schlusslicht SVN München (16/4) mit 2:1 und verschaffte sich somit etwas Luft im Tabellenkeller. Aber die Punkte gegen den Tabellenletzten sind nicht viel wert, »wenn wir jetzt nicht gleich wieder was holen«. Man müsse auch mal gegen einen guten Gegner punkten, forderte Habl. »Jetzt haben wir gerade etwas Licht im Tunnel. Es wäre schön, wenn es nicht gleich wieder einen Rückschlag gibt.«

SBC-Spieler Alexander Dreßl brach sich in der Partie gegen den SVN München den Finger. (Foto: Weitz)
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