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Der Wiedereinstand von Danijel Majdancevic auf der Trainerbank des SB Chiemgau Traunstein ist im letzten Moment missglückt: Die Mannen aus der Großen Kreisstadt, die sich stark verbessert zeigten, mussten sich in der Fußball-Landesliga Südost dem TuS Geretsried nach langer Unterzahl erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den Treffer von Srdan Ivkovic mit 1:2 geschlagen geben.

„Statt mit Gelb-Rot hätte der Schiedsrichter Dennis Hrvoic auch mit einer Zeitstrafe runterschicken können“, klagte SBC-Pressesprecher Peter Mallmann, „sonst frage ich mich schon irgendwie, wofür es die Zeitstrafe im Amateurfußball überhaupt gibt.“ Allerdings gab Mallmann zu, dass es ein „saudummes Foul“ nahe der Mittellinie war, „das einem Spieler einfach nicht passieren darf, wenn er schon Gelb gesehen hat“.

Dennis Hrvoic, der bei der Traunsteiner 1:2-Heimniederlage nach einem dummen Foul mit Gelb-Rot vom Feld musste, im Duell mit dem Geretsrieder Christian Wiedenhofer (rechts). − Foto: Weitz

Der SB Chiemgau Traunstein geht mit viel Selbstbewusstsein ins letzte Heimspiel des Jahres – und das, obwohl am Sonntag (24. November, 14 Uhr) mit dem TuS Geretsried der Zweitplatzierte (44 Punkte) der Fußball-Landesliga Südost in Traunstein zu Gast ist. Für Danijel Majdancevic, der nach der 1:2-Niederlage des SB Chiemgau gegen den TSV Kastl am vergangenen Wochenende die Traunsteiner Mannschaft als Trainer übernommen hat, ist dennoch klar: „Geretsried und wir gehören zu den besten Mannschaften der Liga.“

Aufgrund der Witterung und der schneebedeckten Plätze im Jakob-Schaumaier-Sportpark wurde das Spiel von Samstag, 23. November, noch auf den Sonntag verlegt. „Wir wollen unbedingt spielen“, hatte Majdancevic bereits zuvor betont. Der Teamgeist sei auch nach acht Spielen ohne Sieg gut und die Mannschaft laut Trainer „geil darauf“, die Partie auszutragen. Der SBC-Coach erwartet mit Geretsried eine „qualitativ sehr gute Mannschaft mit individueller Klasse“, verstecken sollen sich die Gastgeber aber trotzdem nicht. „Das wird eine torreiche Partie“, kündigt Majdancevic an.

Spieltermin:
Sonntag 24.11.2024

14:00 Uhr

Kapitän Hannes Kraus (rechts/gegen Ivan Mijatovic vom VfR Garching) möchte mit dem SB Chiemgau endlich wieder einen Dreier feiern. Am Sonntag (24. November, 14 Uhr) kommt der Tabellenzweite TuS Geretsried. − Foto: Weitz

Gleich zwei Trainerwechsel hat es in der Region gegeben: Beim Landesligisten SB Chiemgau Traunstein, der seit acht Begegnungen sieglos ist, wurde der frühere Spielertrainer Danijel Majdancevic, der zuletzt pausiert hat, als Chefcoach zurückgeholt – er löst den bisherigen Trainer Slaven Jokic ab.

Majdancevic ist bereits der dritte SBC-Übungsleiter in der laufenden Saison, nachdem bereits nach wenigen Punktspielen der Österreicher Robert Gierzinger – er war im Sommer als Majdancevics Nachfolger auserkoren worden – gehen musste. Sein Comeback gibt der Ex-Regionalliga-Spieler, der am Montag erstmals das Training im Jakob-Schaumaier-Sportpark leitete, am Samstag (23. November/14 Uhr) in der Heimvorstellung gegen den Tabellenzweiten TuS Geretsried.

Wechsel an der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga Südost: Neuer Spitzenreiter sind die Sportfreunde aus Schwaig, die sich am 20. Spieltag mit 2:0 beim TSV Wasserburg behaupten konnten, während der bisherige Primus TuS Geretsried tief in der Nachspielzeit eine 1:2-Niederlage gegen den TSV Murnau hinnehmen musste, der seinerseits auf Platz 3 gesprungen ist. Schwaig und Geretsried sind jetzt punktgleich, aber die Sportfreunde haben noch ein Spiel in der Hinterhand.

Christian „Wiggerl“ Donbeck, 52-jähriger Coach der Schwaiger, zog nach dem Spitzenspiel vor 358 Besuchern in Wasserburg wiefolgt Bilanz: „Es war die erwartet harte und heiße Partie. In der ersten Halbzeit waren die Spielanteile gleich, es ging rauf und runter. Wir hatten viele gute Torchancen, daher denke ich, dass das Ergebnis in der ersten Halbzeit auch in Ordnung geht. Nach der Pause haben die Wasserburger extrem gedrückt. Sie wollten sich nicht mit Klein-Klein-Spiel im Mittelfeld aufhalten, sondern haben verständlicherweise lange Bälle gespielt. Daher war in der zweiten Halbzeit nur noch Wasserburg am Drücker. Aber wir haben fast keine Torchance zugelassen.“

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