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Nullnummer im Inn/Salzach-Nachholderby: Bei kühlen Temperaturen und tief einfallendem Nebel trennten sich der TSV 1860 Rosenheim und der SB Chiemgau Traunstein in der Fußball-Landesliga Südost 0:0. Die torlose Begegnung war für beide Mannschaften das jeweils sechste sieglose Spiel. Die Sechziger landeten in fünf der jüngsten sechs Partien jeweils ein Remis, vier davon ohne Torerfolg. Die Gäste aus der Großen Kreisstadt haben in vier der jüngsten sechs Begegnungen remisiert, in drei davon ohne Treffer. Fast logisch also, dass es beim direkten Aufeinandertreffen nichts zu Jubeln gab. Vielleicht wäre es ja vor ein paar Wochen anders gelaufen, als der Schiedsrichter den Platz für unbespielbar erklärte, und das Duell absagte, obgleich beide Mannschaften spielen wollten.

Der Wille war den Teams auch diesmal nicht abzusprechen, doch ein paar Wochen später, mit mehr Spielen in den Knochen und weniger Akteuren zur Verfügung, fällt alles noch ein bisschen schwerer. Das Selbstvertrauen ist natürlich nicht mehr so vorhanden, und so standen eigene Torsicherung und Fehlervermeidung an vorderster Stelle, während Mut und Wagnis nur noch eine untergeordnete Rolle spielten. Ergo waren auch Chancen absolute Mangelware. Die besten Gelegenheiten gab es noch im ersten Durchgang, die Top-Chance dabei für Traunstein: Nach einem Eckball kam Maximilian Hosp an die Kugel, aber auch ihm fehlte beim Abschluss die Überzeugung. Rücklage und dadurch ein ungenaues Trefferbild sorgten dafür, dass die Kugel aus wenigen Metern über den Kasten flog.

Ein Ergebnis, das keiner Mannschaft so richtig weiterhilft: Der ESV Freilassing und der SB Chiemgau Traunstein haben sich zum Rückrundenstart der Fußball-Landesliga Südost mit einem 0:0 getrennt und damit den Befreiungsschlag verpasst.

Hausherren-Trainer Albert Deiter sprach von einem „intensiven Spiel“, das sehr zweikampfgeprägt war. Nach rund einer halben Stunde sahen die 450 Zuschauer im Max-Aicher-Stadion eine ausgeglichene Begegnung ohne zwingende Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste verbuchten zwar mehr Ballbesitz, schafften es jedoch nicht, wirklich gefährliche Aktionen zu kreieren. Die Eisenbahner verzeichneten nach ein paar schnellen Kontern gute Möglichkeiten, es fehlte jedoch der letzte Punch. Die in rot gekleideten Traunsteiner hatten kurz vor der Halbzeit noch eine Hiobsbotschaft zu verkraften: Vegard Salihu musste verletzungsbedingt vorzeitig runter, für ihn kam Karlo Jolic aufs Feld (45.+1).

 

Die Löwen entführten vor 720 Fans im Jakob-Schaumaier-Sportpark und bleiben dem Spitzenduo Geretsried und Schwaig auf den Fersen, der SBC kommt nach der zweiten Heimniederlage in der laufenden Saison nicht so recht weiter.

Mit einem Doppelschlag binnen fünf Minuten legten die Gäste aus der Innstadt den Grundstein zum Sieg. Neuzugang Thomas Voglmaier traf nach 20 Minuten zum Führungstreffer für die Elf von Florian Heller. Dominik Brich baute den Vorsprung mit einem Strafstoß aus und seinen Mannen zum zweiten Mal jubeln. Für die Elf von Slaven Jokic war es nach den Rückschlägen der vergangenen zwei Spiele eine weitere Enttäuschung.

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