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Der SB Chiemgau Traunstein kann aktuell nicht mehr gewinnen und tritt in der Fußball-Landesliga Südost auf der Stelle: Im Heimspiel gegen den VfR Garching setzte es vor gut 300 Zuschauern eine bittere 1:2-Niederlage. Damit wartet die Elf von Slaven Jokic schon seit sieben Spielen auf ein Erfolgserlebnis. „Meine Spieler können es, aber es ist auch eine Mentalitäts- und Einstellungssache“, betonte Jokic nach der enttäuschenden Partie. „In Traunstein darf keine Mannschaft so leicht Punkte holen können, aber wir verfallen aktuell zu schnell in alte Muster“, kritisierte er.

Dass man aktuell nicht gerade vor Selbstvertrauen strotze, sei klar, ergänzte er. „Aber wir haben unter der Woche auch ein sehr gutes Spiel abgeliefert (0:0 bei 1860 Rosenheim, d. Red.) und schaffen es diesmal wieder nicht, 100 Prozent zu geben.“ Das sei in dieser Liga aber zwingend erforderlich. „Das ist eine meiner Baustellen, die ich habe und die ich auch gezielt angehe.“ Jokic verriet auch, was er macht: „Viele Gespräche führen, ein gutes und intensives Training machen.“ Zudem wolle er in der Winterpause den Turnaround schaffen, hob der Coach hervor.

Sebastian Hafner (hier im Kopfballduell mit dem Garchinger Myroslav Mitin) und Sascha Marinkovic warten mit dem SB Chiemgau Traunstein seit sieben Begegnungen auf einen Dreier. − Foto: Weitz

Der TuS Geretsried und die Sportfreunde aus Schwaig haben sich nach dem 19. Spieltag an der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga Südost weiter abgesetzt. Geretsried landete einen 2:0-Erfolg beim FC Unterföhring, Schwaig setzte sich mit 3:0 gegen den TSV 1860 Rosenheim durch, der nun schon seit sieben Runden auf einen Dreier wartet und auf Rang 7 abgerutscht ist. Auch der SB Chiemgau Traunstein (1:2 gegen VfR Garching) ist seit sieben Partien sieglos.

Patrick Dreßl zieht hier zum 1:0 für den SB Chiemgau Traunstein ab, doch am Ende nahmen die Garchinger VfR-Kicker Oliver Stefanovic und Kevin Nsimba (rechts) die Punkte aus der Großen Kreisstadt mit. − Foto: Weitz

Nullnummer im Inn/Salzach-Nachholderby: Bei kühlen Temperaturen und tief einfallendem Nebel trennten sich der TSV 1860 Rosenheim und der SB Chiemgau Traunstein in der Fußball-Landesliga Südost 0:0. Die torlose Begegnung war für beide Mannschaften das jeweils sechste sieglose Spiel. Die Sechziger landeten in fünf der jüngsten sechs Partien jeweils ein Remis, vier davon ohne Torerfolg. Die Gäste aus der Großen Kreisstadt haben in vier der jüngsten sechs Begegnungen remisiert, in drei davon ohne Treffer. Fast logisch also, dass es beim direkten Aufeinandertreffen nichts zu Jubeln gab. Vielleicht wäre es ja vor ein paar Wochen anders gelaufen, als der Schiedsrichter den Platz für unbespielbar erklärte, und das Duell absagte, obgleich beide Mannschaften spielen wollten.

Der Wille war den Teams auch diesmal nicht abzusprechen, doch ein paar Wochen später, mit mehr Spielen in den Knochen und weniger Akteuren zur Verfügung, fällt alles noch ein bisschen schwerer. Das Selbstvertrauen ist natürlich nicht mehr so vorhanden, und so standen eigene Torsicherung und Fehlervermeidung an vorderster Stelle, während Mut und Wagnis nur noch eine untergeordnete Rolle spielten. Ergo waren auch Chancen absolute Mangelware. Die besten Gelegenheiten gab es noch im ersten Durchgang, die Top-Chance dabei für Traunstein: Nach einem Eckball kam Maximilian Hosp an die Kugel, aber auch ihm fehlte beim Abschluss die Überzeugung. Rücklage und dadurch ein ungenaues Trefferbild sorgten dafür, dass die Kugel aus wenigen Metern über den Kasten flog.

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