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Das Fußballwunder im Chiemgau blieb aus. Der heimische Sportbund Traunstein gewann auch das Rückspiel um ein Landesliga-Ticket mit 2:1. Der FC Künzing kämpfte noch ein letztes Mal leidenschaftlich und zog sich mehr als beachtlich aus der Affäre.

Die Hausherren begannen schwungvoll mit dem Plan gleich zu Beginn für klare Verhältnisse zu sorgen. Und das gelang auch beinahe. Bereits in der 4. Minute zappelte der Ball schon im Netz von Daniel Schedlbauer. Doch der sträflich frei gelassen Mike Krämer stand nach Ansicht des Schiedsrichtergespanns im Abseits.

Schönes Bild: Nach dem Schlusspfiff feierte der gesicherte SB Chiemgau Traunstein sowie die Künzinger samt Fans nahezu überschwänglich − Foto: Franz Nagl

Der SB Chiemgau Traunstein hat beste Aussichten, auch in der kommenden Saison in der Fußball-Landesliga antreten zu dürfen. Doch vor dem Relegations-Rückspiel am Samstag, 31. Mai, um 17 Uhr im Traunsteiner Jakob-Schaumaier-Sportpark mahnt Trainer Danijel Majdancevic: „Wir müssen das erst in trockene Tücher bringen.“

Der 4:0-Erfolg im Hinspiel beim FC Künzing war zwar vom Ergebnis her klar und bringt den Traunsteinern einen ansehnlichen Vorsprung, „aber das ist noch nicht endgültig entschieden“. Personell kann Majdancevic wohl in etwa auf den Kader vom Mittwoch bauen. Nach zwei Regenerationstrainings sollten die Kräfte reichen, um sich durchsetzen zu können. Unklar ist allerdings, ob Andrij Pelypenko mitmischen kann. „Er war in Künzing zwar im Kader, wurde aber nicht eingesetzt, weil er muskuläre Probleme hatte. Jetzt müssen wir abwarten, ob es diesmal bei ihm geht“, berichtet der Trainer.

Rittern am 31. Mai mit ihren Teams um einen freien Landesliga-Platz: Tim Hain vom FC Künzing (links) und Mark Kremer vom SB Chiemgau Traunstein. Gespielt wird diesmal im Jakob-Schaumaier-Sportpark. − Foto: Nagl

Der SB Chiemgau Traunstein hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga Südost gemacht und in der zweiten Relegationsrunde das Hinspiel beim FC Künzing deutlich mit 4:0 gewonnen.

„Das war ein Wunschergebnis, aber es war auch in der Höhe verdient“, erklärt Traunsteins Spielertrainer Danijel Majdancevic. „Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, aber uns in der ersten Halbzeit einfach nicht belohnt.“ Genau das sei in der Pause auch seine Botschaft an die Mannschaft gewesen: „Ich habe den Spielern gesagt, dass sie sich für diese gute Leistung belohnen sollen.“ Und das setzte der SBC schnell um: Keine Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff lagen die Gäste mit 3:0 in Führung.

Riesenjubel bei Mark Kremer, der das 2:0 für den SB Chiemgau Traunstein erzielt hat, ehe die Majdancevic-Elf noch zwei weitere Treffer nachlegte und so eine perfekte Ausgangsposition für das Relegationsrückspiel gegen den FC Künzing hat. − F.: Nagl
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